WAS ICH BEI ELEPHANT SPECIAL TOURS ERWARTEN KANN

INDIVIDUELLER KONTAKT ZU ELEFANTEN IN DER NATUR

Mensch und Tier werden stressfrei und mit Ruhe bekannt gemacht

NATÜRLICHE ERNÄHRUNG FÜR DIE DICKHÄUTER

Bei ausgiebigen Waldausflügen suchen sich die Tiere ihr eigenes Futter

ABWECHSLUNG VON BEWEGUNGS- & RUHEPHASEN

Elefanten erleben sollte entspannt sein: Gut für Tier und Mensch.

SOZIALE INTERAKTION DER TIERE UNTEREINANDER FÖRDERN

Herden lernen sich am besten kennen, wenn gemeinsame Aktivitäten stattfinden

DEUTSCHSPRACHIGE EXPERTEN JENSEITS DES MASSENTOURISMUS

Über Elefantenhaltung gemeinsam reden – ehrlich, vor Ort und direkt beim Tier

EIGENER BEITRAG FÜR DIE ZUKUNFT VON ELEFANTEN

Mit Respekt und Ruhe sich Elefanten nähern: So trage ich zum Überleben bei!

UNSERE MISSION

Elephant Special Tours hat es sich unter Leitung des Elefantenexperten Bodo Jens Förster und seines Sohnes Roger Förster zur Aufgabe gemacht, Elefanten ein gutes Leben zu bieten, das sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere orientiert. Gleichzeitig erleben Sie als Gast die majestätische Ruhe der Tiere, indem hautnaher und intensiver Kontakt beim gegenseitigen Kennenlernen ermöglicht wird. Durch mehrtägige Touren wird gewährleistet, den Elefanten und seine Umwelt auf eine Weise zu erleben, die einmalig auf der Welt ist. Unser aller Ziel ist es, diese grandiosen Tiere in eine gesicherte Zukunft zu leiten. Dieser Weg wird durch lokale Zusammenarbeit und der Verbindung jahrhundertealter Traditionen mit Anforderungen der Moderne gewährleistet.

Das thailändische Unternehmen Elephant Special Tours bietet Ihnen den direkten Umgang mit Elefanten. Bei uns haben Sie die einmalige Gelegenheit eine Tierreise mit der ganzen Familie zu erleben, in der Sie einen tiefen Einblick in die asiatische Kultur der Elefantenhaltung bekommen. Für die Dauer Ihres Urlaubs werden Sie selbst einen Elefanten pflegen und betreuen. Dabei stehen Ihnen Bodo Jens Förster und sein Team sowie die Mahouts jederzeit zur Seite. Die Nähe zu den Elefanten wird ein unvergessliches Erlebnis für Sie sein. Von Mae Sapok am Rande des „Doi Inthanon“-Nationalparks aus bieten wir Ihnen außerdem die Möglichkeit Nordthailand von einer Seite zu entdecken, die den meisten Touristen verborgen bleibt. Sie wohnen in gepflegten Unterkünften, von wo aus wir unsere Ausflüge starten. Um eine individuelle Betreuung unserer Gäste zu gewährleisten, beträgt die maximale Gruppenstärke nicht mehr als 8 Personen.
Elephant Special Tours verbindet die Vorteile eines zuverlässigen Online-Reiseanbieters mit individueller Beratung. Unsere Reiseprogramme und alle Informationen zu den Reisen sehen Sie bitte auf unserer Webseite ein. Einen Katalog zu den Reisen bieten wir nicht an. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder über unser Anfrageformular zur Verfügung.

ASIATISCHE ELEFANTEN DROHEN AUSZUSTERBEN

Es gibt nur noch weniger als 60.000 graue Riesen

ELEFANTEN LEBEN BIS ZU 80 JAHRE

Schutz funktioniert nur langfristig – Zukunftsperspektiven schaffen!

ELEFANTEN IN MENSCHENHAND SEIT 6000 JAHREN

Gemeinsam mit Menschen eine Zukunft schaffen

SELTEN NACHWUCHS MÖGLICH

Tragezeit von Elefanten 18 – 22 Monate, Geburt erfordert Höchstleistung für Mutter & Kalb

HERAUSFORDERND: LEBENSRAUM VON ELEFANT & MENSCH

Oft Konflikte, die nur über ein Miteinander gelöst werden können

ELEFANTEN BRAUCHEN 200 KG FUTTER AM TAG

Gleichzeitig rapide steigende Futterpreise vor Ort – 7000% im Zeitraum 2014 – 2018

Elefantenkontakt: Wieso nur Nein-Sagen keine Lösung ist

Es gibt eine emotional geführte Diskussion, ob touristische Projekte mit Elefanten in Menschenhand für die Tiere gut sind. Gern möchten wir erläutern, warum unser Projekt entstanden ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Erhalt der Tiere nur mit den Menschen vor Ort gemeinsam stattfinden kann. Elefantenhaltung hat in Asien eine Jahrtausende alte Tradition, insbesondere in Nordthailand wurde der Arbeitselefant intensiv in der Holzindustrie eingesetzt. Von Jahr zu Jahr sinkt die Population der asiatischen Elefanten. In Thailand leben heute noch ca. 3500 ausgebildete Arbeitselefanten und ca. 3000 – 3500 wildlebende Elefanten (Stand 13. März 2017). Da der Holzeinschlag, bei dem domestizierte Elefanten jahrhundertelang als Arbeitselefanten eingesetzt wurden, seit 1989 verboten ist, können die Elefanten sich und ihren Inhabern nur noch in der Tourismusbranche ihren Lebensunterhalt einbringen.

Anzahl der Elefanten Thailands in Menschenhand

Anzahl der Elefanten Thailands in Menschenhand

Die Elefanten haben ganze Familien ernährt – bis es keine Wälder mehr gab, die abgeholzt werden konnten. Die Tiere, die bis zu 80 Jahre alt werden können brauchten jedoch, ebenso wie die Menschen, weiterhin eine Lebensgrundlage. Tourismus war hier der einzige Weg. Mit dem Aufbau verschiedener Camps, die vor allem an kurzen Korbausritten ausgerichtet waren, begann diese Neupositionierung der Elefantenhaltung. Wir haben einen anderen Weg gewählt, um einerseits einen möglichst individuellen Kontakt zum Tier zu gewährleisten und andererseits den Elefanten ein entspanntes Leben im Tourismus zu ermöglichen.

Bei der Kritik an Elefantentouren standen Tierschutzargumente im Zentrum – aus gutem Grund: Tatsächlich sind insbesondere in den vergangenen Jahren zahlreiche Camps eröffnet worden, in denen Gewinnmaximierung als primäres Unternehmensziel über dem Wohl der Elefanten stand. Mit der Maßgabe in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Gäste unter zu bringen, werden die Tiere an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus geführt. Wenn aber Elefantencamps von verantwortungsvollen Gästen aus aller Welt nicht mehr besucht werden, wird den Tieren ein schlechter Dienst erwiesen. Die Elefantencamps werden hierdurch dazu genötigt, sich solchen Kundengruppen zuzuwenden, die nur schnellen Spaß und pure Unterhaltung wünschen. Elephant Special Tours hat sich mit einem Ansatz etabliert, der mit der individuellen, deutschsprachigen Betreuung von Gästen und einem ruhigen, auf Respekt basierenden Umgang mit den Tieren ein einzigartiges Konzept anbietet. Wir sind davon überzeugt, dass diese spezielle Herangehensweise an das Zusammenführen von Mensch und Elefant den Bedürfnissen der Tiere gerecht wird und ihnen eine Möglichkeit bietet, im 21. Jahrhundert glücklich in die Zukunft zu blicken.

Indem man den Inhabern der Dickhäuter ein gutes Leben garantiert und ihnen die Vorteile eines individuellen, von Informationen geprägten Projektes darstellt, ist den Tieren mehr geholfen, als mit der Faust darauf zu pochen, dass die Tiere in die Wildnis entlassen werden sollten. Denn das können sie nicht: Einst riesige Wälder sind auf einen Bruchteil geschrumpft und der Schutz wilder Elefanten ist ausschließlich auf streng reglementierte Nationalparks beschränkt.

Man muss den Tieren eine Zukunft bieten, indem man ihnen bei den Menschen ein möglichst naturnahes Leben bietet. Das ist in ihren ureigenen Bergen dann möglich, wenn wir mit ihnen diesen Weg gemeinsam beschreiten.

Die Geschichte von Elephant Special Tours

Gründer von Elephant Special Tours: Bodo Förster

Gründer von Elephant Special Tours: Bodo Förster

Als Gründer und Inhaber von Elephant Special Tours möchte ich, Bodo Jens Förster, mich, mein Team und unsere Arbeit kurz vorstellen. Bevor ich 1994 das Reiseunternehmen gegründet habe, war ich in Deutschland und Europa in vielen Zoos und Tierparks als Elefantenpfleger tätig. Durch jahrelange Weiterbildungen in Europa und Asien konnte ich mich zu einem Elefantentrainer qualifizieren. Da mir und meinem Team der Schutz und die Erhaltung der asiatischen Elefanten am Herzen liegt, konnten wir mit der Gründung unseres Unternehmens einen persönlichen Beitrag dazu leisten. Wir sind froh, dass wir in unserem Camp mehrere Elefantenkühe mit ihren Kälbern, Elefantenbullen sowie ihre Mahouts beschäftigen können. Seit der Gründung von Elephant Special Tours wurde das Camp stetig erweitert. In unseren Camps sowie den Unterkünften und Essensbereichen beschäftigen wir mehr als 30 Menschen und sind somit einer der wichtigsten Arbeitgeber der dünn besiedelten Region.

Unsere Elefantencamps

Es ist uns wichtig, dass den Elefanten eine natürliche Umgebung mit ausreichend Futter garantiert ist. Daher
führen die verschiedenen Wege, die wir mit den Tieren gehen, durch die nahen Wälder. Unsere Touren werden in zwei verschiedenen Elefantencamps durchgeführt. Von den Unterkünften, die im Dorf Mae Sapok liegen, sind unsere Camps etwa zehn Minuten entfernt. Die Camps liegen nahe an einem Flusslauf und sind umrahmt von Reisfeldern, kleinen Dörfern und dichten Wäldern. Das Gebiet grenzt an den „Doi Inthanon“-Nationalpark.

Elephant Special Tours - Camp

Elephant Special Tours – Camp

Über Landstraßen und Waldwege sind unsere Camps mit dem Geländewagen gut erreichbar. Inmitten von Teakwäldern und purer Natur erstreckt sich die Fläche der Elefantencamps jeweils über ca. 2 Hektar. Hier können unsere Gäste die Arbeit mit den Elefanten und ein ausgiebiges Bad im Fluss mit den sanften Riesen genießen.

Unsere Elefantenherde ist zum Teil miteinander verwandt. Wir haben großen Wert auf diese Zusammengehörigkeit gelegt, da Elefanten Herdentiere sind und ein familiäres Sozialgefüge brauchen. Jeder Elefant wird von einem qualifizierten Mahout betreut. Dieser wird Ihnen während Ihres Aufenthaltes und bei der Arbeit mit dem Elefanten stehts zur Seite stehen.

Ein überdachter Essensplatz für die Mittagspausen, welcher aus Bambus und Kiefernholz gefertigt ist, wurde in jedem Camp eingerichtet. Die Lebensmittel für das Mittagessen werden täglich frisch angeliefert und zubereitet. Für das leibliche Wohl sorgen unsere thailändischen Köche. Das Trinkwasser steht jedem Gast frei zur Verfügung. Jedes Camp verfügt über einen Sanitärtrakt.

Unser Elefantenbaby

Geboren in den Morgenstunden des 30.12.2017 wächst der kleine Elefantenbulle in einer sich schnell verändernden Welt auf. Wir begleiten ihn mit Bildern, Videos und kleinen Berichten. Hier könnt ihr an seinem Leben teilhaben:

ZUM ELEFANTENBABY

ASIATISCHE ELEFANTEN DROHEN AUSZUSTERBEN

Weniger als 60.000 asiatische Elefanten finden sich noch in 13 Ländern Asiens. Davon leben in freier Wildbahn geschätzte 25.000 – 32.000 Exemplare.

Laut letzter aktueller Zählung vom 13. März 2017 leben in Thailand 3.000 – 3.500 wilde Elefanten sowie 3.471 domestizierte Elefanten in Menschenhand.

Noch vor ca. 100 Jahren wurde Thailands Elefantenpopulation mit 150.000 Tieren beziffert. Dieser Rückgang ist so dramatisch, dass der asiatische Elefant Gefahr läuft, innerhalb der nächsten 3 Generationen auszusterben. Auf der Roten Liste bedrohter Tierarten der IUCN (International Union for Conservation of Nature) wird der asiatische Elefant als „stark gefährdet“ eingestuft.

ZUR IUCN

Der natürlich Lebensraum Wald der Elefanten ist auf einen Bruchteil geschrumpft. Geschützt lebt der wilde Elefant nur noch in den als letzte Zuflucht eingerichteten Nationalparks. In diesen streng reglementierten Arealen können auch nur eine bedingte Anzahl von Elefanten überleben.

Die Population der wild lebenden Elefanten können wir nicht direkt beeinflussen aber wir können mit unseren Elefanten züchten. Die Anzahl der Elefanten Thailands in Menschenhand ist zwischen 1950 und 2000 um 80% gesunken. In den letzten Jahren steigt ihre Zahl wieder an. Wir freuen uns über jedes neugeborene Elefantenkalb in unserer kleinen Herde. Somit können auch wir dazu beitragen, etwas zum Fortbestand dieser ehrwürdigen grauen Riesen beizutragen.

ELEFANTEN LEBEN BIS ZU 80 JAHRE

Elefanten können sehr alt werden, bis zu 80 Jahre. Wenn wir uns dem Schutz von Elefanten verschreiben bedeutet dies immer ein langfristiges Engagement. Für jedes heute in Menschenhand geborene Elefantenkalb müssen wir sicherstellen, dass auch noch in den kommenden Jahrzehnten für sein Auskommen gesorgt ist. Projekte zum Schutz unserer grauen Riesen müssen generationsübergreifend und Hand in Hand mit der lokalen Bevölkerung gestaltet werden, um den Elefanten bei Menschen ein möglichst naturnahes Leben und Überleben zu bieten. Hierfür benötigte Gelder müssen kontinuierlich fließen, sei es durch Einkünfte mit den Tieren im sanften Tourismus oder Patenschaften und Spendengeldern. Bei Patenschaften und Spendengeldern sind wir von Ihnen abhängig. Um im Tourismus mit und für unsere Elefanten Geld zu verdienen müssen auch weiterhin verantwortungsvolle Gäste aus aller Welt Elefantencamps besuchen, in denen ein verantwortungsvoller und auf Respekt basierender Umgang mit den Tieren gewährleistet ist. Sie sehen, es geht nicht ohne Sie! Damit unsere Elefanten in eine glückliche Zukunft im 21. Jahrhundert blicken können umfassen unser Konzept viele verschiedene Aspekte, bis hin zum Bau eines Elefantenkrankenhauses, nicht nur für unsere wenigen Tiere sondern offen für alle Elefanten in unserem großen Tal. Für dieses ehrgeizige Projekt benötigen wir noch weitere finanzielle Unterstützung.

ELEFANTEN IN MENSCHENHAND SEIT 6000 JAHREN

Die Beziehung zwischen Elefanten und Menschen war und ist eine ganz besondere. Domestizierte Elefanten spielen eine bedeutende Rolle in Thailands Geschichte und Kultur, auch Elemente der buddhistischen Religion sind eng mit den grauen Riesen verzahnt. Ihr Erscheinungsbild und ihr Charakter wurden oftmals als Metaphern in Buddhas Lehren genutzt. In der Geschichte Thailands wurden Elefanten beim Tempelbau und in der Holzindustrie eingesetzt. Im Jahre 1989 jedoch, als der Teakholzeinschlag eingestellt wurde, veränderte sich die Situation der Arbeitselefanten von einem Tag auf den anderen. Tausende Elefanten und ihre Inhaber wurden arbeitslos – die bisherige Haupteinnahmequelle der Familien wurde aufgrund hoher laufender Kosten zu einer untragbaren finanziellen Belastung. Ein Teil der Elefanten fand einträgliche Arbeit in der Tourismusindustrie. Viele jedoch hatten nicht so viel Glück und sind gezwungen, sich mühsam durchzuschlagen, oft unter unwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Um unsere Dickhäuter in einer naturnahen Umgebung in eine vielversprechende Zukunft bei den Menschen zu führen, ist die lokale Zusammenarbeit mit der Bevölkerung unumgänglich. Ebenso können wir dies nur gewährleisten durch eine Verbindung ihrer jahrhundertealter Traditionen mit den Anforderungen des modernen Tierschutzes. Wir schöpfen das Gute aus den überlieferten Erfahrungen der Elefanten besitzenden Familien, achten ihre Religion und Kultur und bringen  ihnen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Tierschutzaspekte nahe. Dieses erfordert viel Zeit, Vertrauen und gegenseitige Achtung. Von Mensch sowohl als Elefant.

SELTEN NACHWUCHS MÖGLICH

Junge Elefantenkühe werden im Alter von ca. 10-14 Jahren geschlechtsreif. Da der Zyklus einer Elefantenkuh 3-4 Monate dauert, kann sie auch nur  3-4 Mal pro Jahr von einem Bullen gedeckt werden. Und bei weitem nicht jeder Deckversuch ist erfolgreich. Wann eine Elefantenkuh ihren Eisprung hat, kann mittels Hormonbestimmung durch ein Labor festgestellt werden. Unsere Elefantenkühe kommen täglich mit Bullen in Kontakt und so lässt sich oft auch an ihrem Verhalten untereinander erkennen, wann eine Kuh bereit ist, gedeckt zu werden. Über mehrere Tage werden dann Kuh und Bulle gezielt für den täglichen Deckungsakt zusammengebracht. Wenn es dann mit dem schwanger werden geklappt hat, steht unseren Elefantenkühen eine Tragezeit von 18 bis 22 Monaten bevor. Diese verdanken die Elefanten ihrer enormen Grösse und langsamer Entwicklung und Stoffwechsel. Auch ist das Gehirn der Elefanten bereits bei der Geburt voll entwickelt. Die Geburt ist für Mutter und Kalb ein ziemlicher Kraftakt und zieht sich meist über 2 Nächte. Das Pressen des Kalbes durch den 1,50 Meter langen Geburtskanal bereitet der Mutter sehr viel Mühe und Schmerzen. 4 Jahre lang versorgt die Mutter ihr Kalb mit Muttermilch. Sie ist also frühestens 2 Jahre nach der Geburt wieder bereit, erneut schwanger zu werden.

HERAUSFORDERND: LEBENSRAUM VON ELEFANT & MENSCH

Nicht nur am Rande der Nationalparks steigen die Konflikte zwischen Elefant und Mensch auf Grund der immer näher rückenden Siedlungen und Agrarflächen. Auch wir leben mit unseren Elefanten in unmittelbarer Nähe der Menschen. Unser Camp liegt nahe an einem Flusslauf, umrahmt von dichten Wälder, kleinen Dörfern, Reisfeldern und Bananenplantagen. Wenn einer unserer Elefanten sich unerlaubt über ein Reisfeld oder die Bananenstauden hermacht, frisst er sich nicht nur seinen Wanst voll sondern zerstört auch noch alle anderen Pflanzen um ihn herum. Dass wir dann hohe Entschädigungszahlungen leisten müssen ist das eine Problem. Wenn ein Bauer seine Ernte oder sogar seine Familie von eingedrungen Elefanten bedroht sieht und sich entsprechend verteidigt, kann dies auch schwere Folgen für Leib und Leben des Elefanten haben. Daher müssen auch unsere Elefanten ab und an mit einer langen Kette gesichert werden, damit sie nicht ausbüxen während z.B. sein Mahout ein Mittagsessen und Schläfchen genießt. Thais lieben und verehren Elefanten, fürchten sich aber gleichzeitig auch vor ihnen. Wir binden die lokale Dorfbevölkerung in unsere Konzepte mit ein. Zum einen durch Schaffung von Arbeitsplätzen und Unterstützung von sozialen Projekten im Dorf – zum anderen durch Vermittlung von Informationen und Kontakt zu unseren Tieren. So sind wir ein gern gesehener Gast mit unserem Camp, so lange wir uns an gewisse Spielregeln halten. Hierzu gehört auch, den Fluss nicht übermäßig mit Elefantendung zu verunreinigen. Dieser wird als Nahrungsquelle und Brauchwasser genutzt und daher sind unsere Mahouts beim Baden der Elefanten damit beschäftigt, deren Kötel aus dem Wasser zu fischen und an Land zu werfen.

ELEFANTEN BRAUCHEN 200 KG FUTTER AM TAG

Elefanten verbringen um die 18 Stunden am Tag mit Fressen. Sie sind sehr schlechte Futterverwerter und müssen daher große Mengen vertilgen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Unsere Elefanten verbringen mehrmals täglich und auch nachts Zeit in einer artenreichen Wald- und Graslandschaft, so dass die natürliche Ernährung mit Kräuern, Gräsern, Hölzern und Wurzeln überwiegend gewährleistet werden kann. Aufgrund der immensen Futtermenge von ca. 200 kg, die ein ausgewachsenes Tier am Tag benötigt, muss außerdem Elefantengras, Mais und Heu zugefüttert werden. Die permanente Bereitstellung von Heu ist eine große Besonderheit und wir sind stolz darauf als einziges privat geführtes Elefantencamp unseren Tieren dieses rohfaserreiche und eiweißreiche Futter bieten zu können. Was in vielen Teilen Europas auf eine weitreichende Tradition zurückblicken kann, ist in Thailand gänzlich untypisch. Die lange Regenzeit und die hohe Luftfeuchtigkeit machen die Heuproduktion schwierig. Die für Elefanten so gesunde und nach Kräutern duftende Heumahd kann nur im Dezember und Februar geerntet werden, auch auf den weit verbreiteten Pestizidauftrag muss gänzlich verzichtet werden, wodurch die jährliche Produktivität vergleichsweise gering und das Heu  entsprechend kostenintensiv ist. Nur an wenigen Orten im Land wird diese hochwertige Futter produziert. Einer dieser Orte ist das Dorf Ta Goa Muang im Bezirk Lampun, etwa 80km von Mae Sapok entfernt. Hier bewirtschaftet eine Gruppe von 20 Kleinbauern gemeinschaftlich eine Fläche von etwa 48 Hektar (300 Rai). Auch der Mais, wobei wir nur die Stängel verfüttern und nicht den Fruchtkolben, muss pestizidfrei angebaut werden. Dies beschert den Bauern natürlich geringere Ernten und den Verdienstausfall muss dann das „Abfallprodukt“ wettmachen. Die Ernte des  extra für die Elefanten angepflanzten Elefantengrases ist sehr arbeitsintensiv und schweisstreibend. Die Blätter sind sehr scharfkantig und die Erntehelfer müssen sich entsprechend schützen. Den Elefanten macht dies jedoch gar nichts aus. Sie fressen dieses Gras mit großer Vorliebe.

Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen die bestmögliche Browser-Erfahrung zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin verwenden, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem zu.

Schließen