UNSERE MISSION

Elephant Special Tours hat es sich unter Leitung des Elefantenexperten Bodo Jens Förster und seines Sohnes Roger Förster zur Aufgabe gemacht, Elefanten ein gutes Leben zu bieten, das sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere orientiert. Gleichzeitig erleben Sie als Gast die majestätische Ruhe der Tiere, indem hautnaher und intensiver Kontakt beim gegenseitigen Kennenlernen ermöglicht wird. Durch mehrtägige Touren wird gewährleistet, den Elefanten und seine Umwelt auf eine Weise zu erleben, die einmalig auf der Welt ist. Unser aller Ziel ist es, diese grandiosen Tiere in eine gesicherte Zukunft zu leiten. Dieser Weg wird durch lokale Zusammenarbeit und der Verbindung jahrhundertealter Traditionen mit Anforderungen der Moderne gewährleistet.

Elefantenhaltung in Asien

Verbreitungsgebiet wilder Elefanten in Asien – hellrot vor ca. 150 Jahren – dunkelrot: heute

In Asien gibt es unterschiedlichen Zählungen zufolge noch 25600 – 32800 Elefanten. Das klingt viel – wenn man aber hört, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts allein in Thailand noch geschätzte 150000 Dickhäuter lebten, bekommt man einen Eindruck, wie wichtig der Erhalt dieser einzigartigen Tiere ist.

Nun gab – und gibt es – eine emotional geführte Diskussion, ob touristische Projekte mit Elefanten in Menschenhand für die Tiere gut sind. Gern möchten wir erläutern, warum unser Projekt entstanden ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Erhalt der Tiere nur mit den Menschen vor Ort gemeinsam stattfinden kann. Elefantenhaltung hat in Asien eine Jahrtausende alte Tradition, insbesondere in Nordthailand wurde der Arbeitselefant intensiv in der Holzindustrie eingesetzt. Von Jahr zu Jahr sinkt die Population der asiatischen Elefanten. In Thailand leben heute noch ca. 3500 ausgebildete Arbeitselefanten und ca. 3000 – 3500 wildlebende Elefanten (Stand 13. März 2017). Da der Holzeinschlag, bei dem domestizierte Elefanten jahrhundertelang als Arbeitselefanten eingesetzt wurden, seit 1989 verboten ist, können die Elefanten sich und ihren Inhabern nur noch in der Tourismusbranche ihren Lebensunterhalt einbringen.

Anzahl der Elefanten Thailands in Menschenhand

Anzahl der Elefanten Thailands in Menschenhand

Die Elefanten haben ganze Familien ernährt – bis es keine Wälder mehr gab, die abgeholzt werden konnten. Die Tiere, die bis zu 80 Jahre alt werden können brauchten jedoch, ebenso wie die Menschen, weiterhin eine Lebensgrundlage. Tourismus war hier der einzige Weg. Mit dem Aufbau verschiedener Camps, die vor allem an kurzen Korbausritten ausgerichtet waren, begann diese Neupositionierung der Elefantenhaltung. Wir haben einen anderen Weg gewählt, um einerseits einen möglichst individuellen Kontakt zum Tier zu gewährleisten und andererseits den Elefanten ein entspanntes Leben im Tourismus zu ermöglichen. Was bedeutet das konkret?

• Abwechslung von Bewegungsphasen und Ruhepausen

• Ernährung, die an den natürlichen Bedürfnissen und Wünschen der Tiere ausgerichtet ist

• verschiedene Wege durch die Gegend, um diese Ernährung zu gewährleisten

• Kontakt zwischen Elefanten und Gästen wird individuell hergestellt, sodass kein Stress für die Tiere entsteht

• soziale Interaktionen der Tiere untereinander werden gefördert

Bei der Kritik an Elefantentouren standen Tierschutzargumente im Zentrum – aus gutem Grund: Tatsächlich sind insbesondere in den vergangenen Jahren zahlreiche Camps eröffnet worden, in denen Gewinnmaximierung als primäres Unternehmensziel über dem Wohl der Elefanten stand. Mit der Maßgabe in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Gäste unter zu bringen, werden die Tiere an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus geführt. Wenn aber Elefantencamps von verantwortungsvollen Gästen aus aller Welt nicht mehr besucht werden, wird den Tieren ein schlechter Dienst erwiesen. Die Elefantencamps werden hierdurch dazu genötigt, sich solchen Kundengruppen zuzuwenden, die nur schnellen Spaß und pure Unterhaltung wünschen. Elephant Special Tours hat sich mit einem Ansatz etabliert, der mit der individuellen, deutschsprachigen Betreuung von Gästen und einem ruhigen, auf Respekt basierenden Umgang mit den Tieren ein einzigartiges Konzept anbietet. Wir sind davon überzeugt, dass diese spezielle Herangehensweise an das Zusammenführen von Mensch und Elefant den Bedürfnissen der Tiere gerecht wird und ihnen eine Möglichkeit bietet, im 21. Jahrhundert glücklich in die Zukunft zu blicken.

Indem man den Inhabern der Dickhäuter ein gutes Leben garantiert und ihnen die Vorteile eines individuellen, von Informationen geprägten Projektes darstellt, ist den Tieren mehr geholfen, als mit der Faust darauf zu pochen, dass die Tiere in die Wildnis entlassen werden sollten. Denn das können sie nicht: Einst riesige Wälder sind auf einen Bruchteil geschrumpft und der Schutz wilder Elefanten ist ausschließlich auf streng reglementierte Nationalparks beschränkt.

Man muss den Tieren eine Zukunft bieten, indem man ihnen bei den Menschen ein möglichst naturnahes Leben bietet. Das ist in ihren ureigenen Bergen dann möglich, wenn wir mit ihnen diesen Weg gemeinsam beschreiten.